Translationale Projekte

Die translationalen Forschungsprojekte zielen darauf, im Rahmen der klinischen Studien wissenschaftliche Erkenntnisse zum Verständnis der Krankheitsentstehung und -entwicklung zu gewinnen. Diese Erkenntnisse können dazu verwendet werden, neue wirksame Medikamente zu entwickeln oder Tests zu etablieren, die uns eine Vorhersage über die Wirkung oder Nebenwirkung einer bestimmten Therapie erlauben (sogenannte Biomarker). Dadurch werden wir zukünftig unseren Patienten eine maßgeschneiderte Therapie zur Verfügung stellen können.

Nach Möglichkeit werden in allen unseren Studien begleitende translationale Forschungsprojekte verankert. Derzeit laufen um die 11 translationale Projekte.

Beispiele Translationaler Forschungsprojekte

CI3: Patientenzentrischer, Integrierter Biomarker-Forschungs- und Entwicklungshub

Das IKF ist Partner dieses vom BMBF geförderte Verbundprojekt, welches sich als Ziel gesetzt hat, einen patientenzentrischen, integrierten Biomarkerforschungs- und Entwicklungshub unter Beteiligung öffentlicher Forschungseinrichtungen, Transferinstitute und Industriepartner aufzubauen. Die Umsetzungsstrategie beinhaltet die Implementierung und Verwertung einer lückenlosen, modularen Plattform zur klinischen Biomarkerforschung mit definierten Schnittstellen und standardisierten Prozessen. In dem Zeitraum des Projektvorhabens werden Proben (Plasma, Paraffingewebe von Krebspatienten) von mindestens fünf verschiedenen Tumortypen einer kontrollierten Bioanalytik zugeführt.
Verantwortlichkeit: Prof. U. Sahin, Mainz; Prof. Dr. Al-Batran